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To Slack or not to Slack – Warum heute kein Team mehr an dem Tool vorbeikommt

Logo: Slack

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Fragt man heute in jungen Unternehmen nach, was das wichtigste Tool ihrer Arbeit ist, bekommt man derzeit wohl ein recht eindeutiges Ergebnis: Slack.

Zwar ist das Tool nicht neu – es kam bereits 2014 auf den Markt -, seine Vormachtstellung als Kommunikationswerkzeug für Teams es baut aber kontinuierlich aus. Warum auch wir begeistert von Slack sind, möchten wir euch hier erläutern.

Was kann Slack und was macht es so erfolgreich?
Slack verschlankt euren Maileingang massiv. Als Instant Messaging Service funktioniert es ähnlich wie WhatsApp. Das allein ist sicherlich nicht der Grund, warum Slack einen solchen Siegeszug in die Büros dieser Welt antritt. Es sind die Integrationen und die einfache Bedienbarkeit, die Slack von anderen Kommunikationstools abhebt.

So funktioniert Slack
Über die Homepage slack.com kann man sich mit einer E-Mail-Adresse einfach und unkompliziert einen sogenannten Workspace einrichten. Der Workspace ist der Rahmen für die Teamkommunikation. Hier lassen sich einzelne Channels einrichten, die wie ein Chatraum funktionieren. Beliebig viele Teilnehmer können zu diesen Channels hinzugefügt werden. Sie können in jedem Kanal Dateien wie Bilder, Videos, Präsentationen oder Texte hochladen. Gibt man beispielsweise ein Google Doc an die Kanalteilnehmer weiter, erkennt es das System automatisch und leitet ihn direkt auf das zu beurteilende oder bearbeitende Dokument weiter. Die Teilnehmer können alle diese Dateien dann im Kanalkommentieren.

Besonders hervorzuheben sind hier die Icons. Sie helfen als einfaches Mittel, um Umfragen zu starten. Soll es lieber indisch oder italienisch zu Mittag geben? Icon versenden und schwupps können die Kollegen die einzelnen Kommentare mit einem Herz für „Ja“ bewerten. Schnell ist anhand der Herzen dann klar, welches der Favorit ist. Es gibt aber auch Simple Poll – dazu später mehr…

Zusätzlich ist es möglich, jederzeit auch persönliche Nachrichten schreiben. Manchmal muss ja nicht der Chef mitlesen…

Alles in Slack verbinden
Nun kommen wir zu den Integrationen, auf die ihr über Slack direkten Zugriff habt: Zahlreiche Dienste lassen sich mit Slack verknüpfen, darunter Big-Player wie Trello, Dropbox oder das bereits oben genannte Google Drive. Aber auch kleinere, sehr nützliche Apps wie Simple Poll, mit dem man kleine Umfragen erstellen kann, oder Eventbot, mit dem man einen Teamkalender einrichten kann, erleichtern die Teamkommunikation.
Darüber hinaus lassen sich kanalübergreifend alle Dateien, Dokumente und Diskussionen über die Suchfunktion wiederfinden. Das erspart einem das mühsame Durchforsten der einzelnen Kanäle. Jeder von uns kennt doch die Situation,dieses EINE Dokument gerade zu brauchen, was der Kollege am Tag X per Mail gesendet hat. Nur welcher war das nochmal? Mit Slack bleiben einem solche Situationen erspart.

Slack ist nicht nur nützlich, sondern macht auch noch Spaß. Die gesamte Bedienoberfläche ist klar und aufgeräumt strukturiert. Alle Anwendungen sehr ihr auf einem Blick und benötigt ihr einmal Hilfe, steht euch der freundliche Slackbot zur Seite: Er hilft zum Beispiel bei neuen Installationen. Ihr könnt ihn darüber hinaus auch jederzeit in einem gesonderten Kanal etwas fragen. Wenn einem die Diskussion einmal zu spröde wird, kann man den Ton mit einem lustigen GIF auflockern, denn seien wir mal ehrlich: Bei aller Zeitersparnis sollte die Zeit für ein Lächeln zwischendurch immer drin sein (können wir hier ein lustiges GIF auf die Homepage packen).

Mirja Lembcke schreibt bei WORK IN PROCESS über inspirierende Menschen und ihre Geschichten. Besonders liegen ihr die Themen Work/Life 4.0 sowie die kleinen Dinge, die das Leben so lebenswert machen, am Herzen.

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