Instragram-Posts vorbereiten und später posten – so geht’s

Heute sind wir alle auf zahlreichen Kanälen zu finden, das gilt zumindest für moderne Unternehmen, aber auch für viele Privatpersonen. So kommunizieren auch wir von WORK IN PROCESS neben unserem Online-Magazin auf Facebook, Twitter, Instagram, Google Plus, Xing und LinkedIn. Das heißt also für uns, sich neben dem eigentlichen Onlinestellen der Artikel auch circa eine Stunde Zeit für Social Media zu nehmen, um eben all diese Kanäle zu bespielen. Da hilft es, einige Tricks zu kennen, um sich die Arbeit angenehmer zu gestalten. Heute verrate ich dir, wie du Instagram-Posts vorbereitest und später veröffentlichst. So kannst du den Post in Ruhe auswählen und beschriften, wann immer es dir passt, und ihn dann in Sekundenschnelle veröffentlichen, wenn es soweit ist.

So bereitest du Instagram-Posts vor

Öffne Instagram auf deinem Handy und gehe vor wie immer, wenn du etwas veröffentlichen möchtest: Wähle ein Bild aus, klicke auf weiter, verschönere es mit einem Filter, klicke auf weiter, schreibe dazu einen Text mit passenden Hashtags und füge Orts- und Personeninformationen hinzu. Jetzt kommt´s: Klicke NICHT auf Teilen, sondern links oben zwei mal auf den Pfeil zurück. Dann fragt dich Instagram automatisch, ob du den Entwurf speichern möchtest, klicke also auf Entwurf speichern.

Dieses Feld ploppt auf, wenn zu zweimal den Pfeil zurück betätigst
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So findest du deine gespeicherten Entwürfe

Und wie findest du diesen Entwurf dann wieder? Öffne dein Instagram auf dem Handy, gehe auf das Plus zum Veröffentlichen neuer Bilder und scrolle in deiner Galerie, die dir unten angezeigt wird, nach oben. Dort findest du deine Entwürfe. Klicke einen an, gehe auf Weiter und am Ende auf Teilen. Und schon geht dein in Ruhe vorbereiteter Post ins Instagram-Universum und es regnet die ersten Likes.

Hilfe, wo ist mein Entwurf hin? Einfach in der Galerie nach oben scrollen, da ist er.
Hilfe, wo ist mein Entwurf hin? Einfach in der Galerie nach oben scrollen, da ist er.

Wenn ihr noch Fragen oder andere Tipps habt, schreibt uns gern unten einen Kommentar.

Eure Katrin

Neue Arbeitswelt – neue Arbeitsorte: Das Zeitcafé

Der Arbeitsort gewinnt zunehmend an Bedeutung in der heutigen Arbeitswelt und ihrem Wandel. Der Anteil derer „ohne festen Arbeitsplatz“ nimmt zu. Zuhause arbeiten, sei es im Home Office oder auf dem heimischen Sofa an der Selbstständigkeit bastelnd, ist nicht immer der passende Rahmen. Aber quo vadis, wenn man flexibel konzentriert arbeiten will, aber nicht zuhause? Ins Zeitcafé!

Das Konzept
Ein Zeitcafé ist ein Ort, an dem die Dauer des Aufenthalts den Preis bestimmt, nicht wieviele Milchkaffees getrunken wurden. Fürs leibliche Wohl ist dennoch gesorgt und im Zeitpreis inbegriffen. Die Preisspanne liegt bei 3 bis 5 Euro pro Stunde bzw. 15 bis 20 Euro pro Tag. (Im Selbsttest: teurer als ein klassischer Café-Besuch kommt es nicht). In einem solchen Etablissement finden sich Gleichgesinnte, von daher wundert es nicht, dass die Community im Vordergrund steht. Zeitcafés sind ein Begleitphänomen der Sharing Community. Man teilt sich einen Ort zum entspannten Arbeiten.

Die Ursprünge
Im internationalen Kontext werden Zeitcafés auch Time Club, Anti-Café oder Pay-per-minute-Café genannt. 2011 in Moskau gegründet, expandierte die erste Anticafé-Kette namens „Zifferblatt“ über St.Petersburg nach Großbritannien, Slowenien und in die Mongolei. Vorzugsweise universitätsnah. Ivan Mitin sei der Erfinder des Anticafé-Konzepts. Historisch knüpft die Idee an die Tee- und Kaffeehäuser an. Diese boten Raum zum Austausch für bestimmte Communities (die man früher noch Interessengruppen nannte). Community Building ist auch eines der zentral forcierten Eigenschaften der Zeitcafés, wenn man möchte: Man kann mehr bezahlen und einem anderen Mitglied so den Aufenthalt ermöglichen. Oft werden auch Aktivitäten angeboten, bei denen man sich einbringen oder eben nur teilnehmen kann.

Wo gibt‘s denn sowas?
In der Hauptstadt der Co-Working-Spaces gibt es bislang nur ein bekanntes Zeitcafé: be‘kech in Berlin Wedding. Ein weiteres namens Klokke spuckt Google für Mannheim aus. Nicht mehr existente Zeitcafés gab es auch in Ulm, Köln und Wiesbaden. Alle, auch das internationalere Zifferblatt, haben folgende Beschreibungen gemeinsam: gemütliche, arbeitsfreundliche Atmosphäre, Gleichgesinnte, WiFi, Kaffee/ Tee und kleine Leckereien. WORK IN PROCESS hat das be’kech sowohl in konzentrierter Arbeitsatmosphäre als auch als Meeting-Ort erfahren und sagt: funktioniert und fetzt.

Fazit
Inmitten des Wandels der Arbeitswelt gewinnt die Verwirklichung eigener Ideen in Projekten an Bedeutung. Ideen finden oft neue Wege, wenn der passende Rahmen gegeben ist. Ganz ehrlich: wer kennt es nicht, dass das Vorhaben des konzentrierten Arbeitens zuhause oft der Prokrastination weicht. Da ist das Zeitcafé um die Ecke ein willkommener Arbeitsort, es sollte viel mehr davon geben! Die Zeit gehört einem selbst und man kann das Beste daraus machen. Niemand nervt, wenn der Kaffee seit 15 Minuten leer ist, der Lautstärkepegel erlaubt es, die Klänge der dahinperlenden Musik zu hören. Wer komplette Ruhe braucht, kann sich in eine silent box zurückziehen. An einem Buffet kann man sich mit Leckereien versorgen, Heißgetränke werden an der Bar bestellt. Zeitcafés sind eine abgrenzende Alternative zu Co-Working-Spaces, die vom Flow eher hochkonzentriert sind. Gut, wenn man seinen eigenen Gedanken nachhängen will, während man einen Artikel, beispielsweise über Zeitcafés, schreibt oder aber im Team Ideen brainstormed. Ein feiner Ort zum Arbeiten.

Text und Bild: Anja Graff

To Slack or not to Slack – Warum heute kein Team mehr an dem Tool vorbeikommt

Fragt man heute in jungen Unternehmen nach, was das wichtigste Tool ihrer Arbeit ist, bekommt man derzeit wohl ein recht eindeutiges Ergebnis: Slack.

Zwar ist das Tool nicht neu – es kam bereits 2014 auf den Markt -, seine Vormachtstellung als Kommunikationswerkzeug für Teams es baut aber kontinuierlich aus. Warum auch wir begeistert von Slack sind, möchten wir euch hier erläutern.

Was kann Slack und was macht es so erfolgreich?
Slack verschlankt euren Maileingang massiv. Als Instant Messaging Service funktioniert es ähnlich wie WhatsApp. Das allein ist sicherlich nicht der Grund, warum Slack einen solchen Siegeszug in die Büros dieser Welt antritt. Es sind die Integrationen und die einfache Bedienbarkeit, die Slack von anderen Kommunikationstools abhebt.

So funktioniert Slack
Über die Homepage slack.com kann man sich mit einer E-Mail-Adresse einfach und unkompliziert einen sogenannten Workspace einrichten. Der Workspace ist der Rahmen für die Teamkommunikation. Hier lassen sich einzelne Channels einrichten, die wie ein Chatraum funktionieren. Beliebig viele Teilnehmer können zu diesen Channels hinzugefügt werden. Sie können in jedem Kanal Dateien wie Bilder, Videos, Präsentationen oder Texte hochladen. Gibt man beispielsweise ein Google Doc an die Kanalteilnehmer weiter, erkennt es das System automatisch und leitet ihn direkt auf das zu beurteilende oder bearbeitende Dokument weiter. Die Teilnehmer können alle diese Dateien dann im Kanalkommentieren.

Besonders hervorzuheben sind hier die Icons. Sie helfen als einfaches Mittel, um Umfragen zu starten. Soll es lieber indisch oder italienisch zu Mittag geben? Icon versenden und schwupps können die Kollegen die einzelnen Kommentare mit einem Herz für „Ja“ bewerten. Schnell ist anhand der Herzen dann klar, welches der Favorit ist. Es gibt aber auch Simple Poll – dazu später mehr…

Zusätzlich ist es möglich, jederzeit auch persönliche Nachrichten schreiben. Manchmal muss ja nicht der Chef mitlesen…

Alles in Slack verbinden
Nun kommen wir zu den Integrationen, auf die ihr über Slack direkten Zugriff habt: Zahlreiche Dienste lassen sich mit Slack verknüpfen, darunter Big-Player wie Trello, Dropbox oder das bereits oben genannte Google Drive. Aber auch kleinere, sehr nützliche Apps wie Simple Poll, mit dem man kleine Umfragen erstellen kann, oder Eventbot, mit dem man einen Teamkalender einrichten kann, erleichtern die Teamkommunikation.
Darüber hinaus lassen sich kanalübergreifend alle Dateien, Dokumente und Diskussionen über die Suchfunktion wiederfinden. Das erspart einem das mühsame Durchforsten der einzelnen Kanäle. Jeder von uns kennt doch die Situation,dieses EINE Dokument gerade zu brauchen, was der Kollege am Tag X per Mail gesendet hat. Nur welcher war das nochmal? Mit Slack bleiben einem solche Situationen erspart.

Slack ist nicht nur nützlich, sondern macht auch noch Spaß. Die gesamte Bedienoberfläche ist klar und aufgeräumt strukturiert. Alle Anwendungen sehr ihr auf einem Blick und benötigt ihr einmal Hilfe, steht euch der freundliche Slackbot zur Seite: Er hilft zum Beispiel bei neuen Installationen. Ihr könnt ihn darüber hinaus auch jederzeit in einem gesonderten Kanal etwas fragen. Wenn einem die Diskussion einmal zu spröde wird, kann man den Ton mit einem lustigen GIF auflockern, denn seien wir mal ehrlich: Bei aller Zeitersparnis sollte die Zeit für ein Lächeln zwischendurch immer drin sein (können wir hier ein lustiges GIF auf die Homepage packen).

Mirja Lembcke schreibt bei WORK IN PROCESS über inspirierende Menschen und ihre Geschichten. Besonders liegen ihr die Themen Work/Life 4.0 sowie die kleinen Dinge, die das Leben so lebenswert machen, am Herzen.