Mitarbeiter gesucht? Recruiting-Tipps

Sucht eine Firma neue Mitarbeiter, ist immernoch die klassische Stellenanzeige der meistbenutzte und effektivste Weg. Dabei ist weniger relevant, ob die Stellenanzeige online oder offline geschalten wird, beide Wege führen zu guten Ergebnissen: Eine Studie von Index aus Berlin besagt, dass zwei Drittel der Print-Inserate und mehr als die Hälfte der Online-Inserate zu Einstellungen führten. Sicherlich ist es sinnvoll, beide Wege zu gehen, um alle potenziellen Kandidaten dort abzuholen, wo sie gerade sind.

So formuliert ihr die Stellenanzeige

Doch was genau muss eine Stellenanzeige enthalten, damit sie für viele Kandidaten attraktiv erscheint? Da unterscheiden sich laut Studien die Interessen von Männer und Frauen: Männer konzentrieren sich angeblich eher auf das Unternehmensprofil, während Frauen zusätzlich Wert auf Angaben zur Unternehmenskultur, zu Arbeitszeiten, Qualifikationsmöglichkeiten und Anforderungen legen. Da das Ziel ist, so viele geeignete Kandidaten wie möglich zu finden, ist es also ratsam, beide Interessen zu bedienen:

1) Ein interessantes Unternehmensprofil

Die Arbeit beginnt also schon viel eher: Arbeitet an eurem Employer Branding, also am guten Image des Unternehmens und versucht, die positiven Merkmale der Firma herauszuarbeiten und die, die negativ bewertet werden könnten, positiv zu formulieren (nicht: viele Dienstreisen, sondern: abwechslungsreiches Aufgabenspektrum). Ein wettbewerbsfähiger Arbeitgeber macht Angaben zur Geschichte des Unternehmens, zu gemeinsamen Werten und Vision, angebotenen Leistungen, den Nutzen für den Kunden, zu besonderen Kompetenzen und zum Unternehmensauftritt. Dabei ist es natürlich besonders wichtig, eine moderne, informative Website und gut geführte Social Media Kanäle zu pflegen. Nicht zu unterschätzen sind auch Bewertungportale wie kununu.com, meinchef.de, meinpraktikum.de, bizzwatch.de oder jobvoting.de, auf denen sich viele Bewerber über euer Unternehmen schlau machen. Beachtet also unbedingt die dort gelisteten Kriterien.

2) Unternehmenskultur, Anforderungen, Arbeitszeiten

Doch nicht nur das Image ist wichtig, sondern auch die Fakten, die ihr am besten gleich offen in der Stellenausschreibung kommuniziert. Denn weder ihr seid glücklich mit einem unpassenden Kandidaten und verlorener Zeit beim Bewerbungsgespräch, noch die Bewerber, die mit Zeit und Mühe eine Bewerbung formuliert haben, um schließlich zu erfahren, dass der Job gar nicht zu ihnen passt. Bitte macht also so viele Angaben wie möglich zu Themen wie Anforderungen, Aufstiegschancen, Teamarbeit, Arbeitsprozesse, Gehalt, Unternehmenskultur, Arbeitszeiten, Urlaubstage und extra Leistungen, die euer Unternehmen von anderen unterscheidet. Oftmals stößt potenziellen Bewerbern das Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Leistungen auf – nach dem Motto: Dreisprachiger Allrounder und Teamworker, der zwei Studien und zehn Jahre Arbeitserfahrung hat, trifft auf ein nettes Team und flexible Arbeitszeiten.

Kurz gesagt
Streut eure Stellenausschreibung also auf so vielen Kanälen wie möglich, verkauft euer Unternehmen dabei so gut wie möglich, macht aber auch genaue Angaben, damit sich nur die passenden Kandidaten bei euch bewerben.

Andere Wege: Active Sourcing und Social Recruiting

Neben der klassischen Stellenanzeige haben sich weitere Wege herausgebildet, um passende Mitarbeiter zu finden. Zum einen das Active Sourcing, bei dem der Kandidat selbst ein Profil erstellt und sich die Firmen mit einer passenden Stelle beim potenziellen Mitarbeiter melden. Nicht der Bewerber findet das Unternehmen, sondern andersherum. Portale hierfür sind zum Beispiel Berufsnetzwerke wie Xing und LinkedIn, aber auch Social Media Kanäle wie Twitter oder Facebook und Lebenslaufdatenbanken wie Absolventa, Monster und CareerBuilder. Hierbei ging der erste Schritt vom Bewerber aus, indem er ein solches Profil überhaupt erst angelegt hat. Vom Social Recruiting ist die Rede, wenn die Unternehmen sich nach Kandidaten in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter oder Snapchat umschauen und sie dort direkt anschreiben oder zielgruppengerecht Werbung für ihre Stelle oder Firma schalten. Dadurch werden mehr Kandidaten erreicht, die Employer Brand wird bekannter und die Firma sucht zielgruppenspezifischer. Noch ist diese Art der Suche in den Kinderschuhen, spielt aber eine kontinuierlich wachsende Rolle.

Text: Katrin Haase
Foto: rawpixel / Unsplash

Intensivstation im Kinderzimmer: Einblick in die ambulante Kinderkrankenpflege

Werde ich gefragt, was ich beruflich mache, schauen mich auf meine Antwort oft zwei große, fragende Augen an. „Was machst du?“ „Ich arbeite in einem ambulanten Kinderkrankenpflegedienst.“ Wieder Stille. „Ich bin ursprünglich gelernte Kinderkrankenschwester.“ „Ach ja“, sagt mein Gegenüber, das ist bekannt. „Mittlerweile bin ich im Qualitätsmanagement tätig.“ Jetzt fällt der Groschen – mein Gesprächspartner nickt wissend. Nun hat er verstanden. Und ich frage mich: Hat er tatsächlich ein Bild davon, aus welcher Unternehmensbranche ich komme? Ich führe fort: „Wir versorgen schwerstkranke, zum Teil beatmete und tracheotomierte Kinder. Stell dir eine Intensivstation in der Klinik vor und nun stell dir vor, diese Intensivstation befindet sich in einem Kinderzimmer.“ Mein Gegenüber blickt erneut erstaunt. „Was, das gibt es?“ „Na klar“, sage ich, „Kinder, die in der Klinik aufgrund einer schweren erworbenen oder angeborenen Erkrankung, eines Unfalls oder anderer Ursachen behandelt werden und auskuriert sind, müssen irgendwann aus der Klinik entlassen werden. Auch wenn sie weiterhin beatmet sind. Sie wollen, wie jedes andere Kind, einfach nach Hause in ihre vertraute Umgebung.“ „Stimmt,“ sagt dann das nachdenkliche Gesicht, „darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.“

Und wieder einmal…
Ich steige aus meinem Auto, einem Dienstwagen mit Werbung für unser Unternehmen. Ambulante Kinderkrankenpflege steht darauf. Meinen kleinen Sohn habe ich gerade von der Tagesmama geholt. Eine ältere Frau kommt auf mich zu. „Sie passen wohl auf kleine Kinder auf?“, fragt sie und zeigt auf meinen Sohn, dann auf unser Werbeschild. „Nein,“ sage ich lächelnd. „Das ist mein Sohn. Aber ja, wir kümmern uns um sehr kranke Kinder.“

Ich bin auf einem Pflegekongress. „Was machen Sie denn beruflich?“, fragt mich ein Mann, der ebenfalls am Kongress teilnimmt. Auf meine Antwort folgt die gleiche Reaktion wie gewohnt. Ich erkläre ihm, was ambulante Kinderkrankenpflege ist. „Stimmt, habe ich irgendwie schon einmal gehört“, sagt er. „Aber berufspolitisch spielt die Kinderkrankenpflege keine große Rolle“, meint er, dreht sich um und geht.

Ein Blick auf die Zahlen
Ja, das ist korrekt, die Fakten sprechen für sich. Nur circa drei Prozent der 2,34 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Aber sind 66.000 pflegebedürftige Kinder und Jugendliche unwichtig? Ist deren gesicherte medizinische und pflegerische Versorgung durch Fachpersonal unwichtig? Reicht es aus, wenn sich Eltern, urplötzlich mitten in der Intensivpflege ihres Kindes befindend, allein um ihre Kinder kümmern? Die Reaktionen meiner Gegenüber vermitteln mir oft das Gefühl.

Wie muss es sich für Eltern anfühlen?
Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es ist, Eltern eines schwerkranken Kindes zu sein, dessen Leben möglicherweise von Beatmungsschläuchen abhängig ist? Oder wie es wäre, wenn man euch morgen einfach unvorbereitet auf eine Intensivstation verfrachten würde? Allein, ohne Ärzte und Pflegepersonal an eurer Seite? Ohne dass ihr jemals dafür ausgebildet wurdet? Könnt ihr euch vorstellen, wie viel physische und psychische Kraft dies betroffene Eltern täglich kosten mag? Ständig in der Angst, das eigene Kind jederzeit verlieren zu können. Das Horchen nach einem Piepen der Überwachungsgeräte – Tag und Nacht. Angst vor jeder lebensbedrohlichen Krise, die bis zum Eintreffen des Notarztes allein überbrückt werden muss. Zu Hause. Ohne Fachkenntnisse. Ohne jederzeit verfügbare Hilfe.

Es gibt Helfer
Diese Eltern wird es geben. Die nicht wissen, dass es da jemanden gibt, finanziert durch die Kranken- und Pflegeversicherung: die ambulante Kinderkrankenpflege. Diese Minderheit an Pflegefachkräften, höchst qualifiziert, die wie in der Klinik auf ihr Kind aufpasst, es vor lebensbedrohlichen Krisen bewahrt, fachlich versiert und rund um die Uhr. Pflegefachkräfte, die all die medizinischen und pflegerischen Aufgaben übernehmen können, sodass Eltern einfach nur Eltern sein dürfen. Die dem eigenen Kind und der ganzen Familie die großen Ängste ein Stück nehmen können.
Mein Gegenüber, die ältere Frau und der Mann vom Kongress – sie alle drei wären vielleicht genau die Eltern. Hätten sie sich nicht auch gewünscht, sich in professionellen Händen aufgehoben zu fühlen? Ein Stückchen mehr Lebensqualität für ihr Kind und für sich? Es aber nicht haben, da sie nicht wussten, dass es uns gibt.

Ein Blick in die Vergangenheit
Ich gebe es zu: Vor zehn Jahren war mir der Begriff ambulante Kinderkrankenpflege ebenfalls nicht geläufig. Heute bin ich froh, vor genau zehn Jahren diesen Weg als Alternative zum Klinikalltag gegangen zu sein. Warum? Weil ich neben meinem Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, ihre Lebensqualität zu verbessern und mich fachlich weiterbilden zu können, hier vor allem Eines fand: Zeit für die kranken Kinder – Zeit für die Pflege. Mit flexiblen Arbeitszeiten im Schichtsystem. Mit viel Gestaltungsspielraum meiner Tätigkeiten und vielen Herausforderungen.

Mein Wunsch für die Zukunft
Ich hoffe, eines Tages nicht mehr mit fragenden Augen angeschaut zu werden, wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde. Dann hat man diese Kinder und sie – die ambulante Kinderkrankenpflege – nicht mehr vergessen, sondern ihre Wichtigkeit erkannt.

Christin Nimmrichter, Dipl. Pflegewirtin (FH) und Kinderkrankenschwester, ist seit zehn Jahren bei der Mobilen Ambulanten Pflegepartner GmbH & Co. KG tätig. Als Qualitätsmanagerin, Personalentwicklerin und Datenschutzbeauftragte strebt sie durch Vernetzung von grauer Theorie und bunter Pflegepraxis nach besten Bedingungen für Patienten und Mitarbeiter.

Meine Suche nach dem FLOW

von Anne van Dülmen

Eine Freundin brachte mir vor einiger Zeit einmal ein Buch mit, das jemand in ihren Hausflur gelegt hatte – in Berlin eine weit verbreitete Methode, Dinge zu „verschenken“, die man loswerden möchte. Der Titel: „FLOW im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz“ von Mihaly Csikszentmihalyi. Ich wollte mich damals beruflich neu orientieren, hatte aber keine Ahnung, was zur Hölle ich machen sollte. Offenbar hatte meine Freundin die vage Hoffnung, das Buch könnte mich da irgendwie weiterbringen.

Das Phänomen des FLOW erklärte sich schon im Klappentext als eine „Glückserfahrung in der Form des völligen Eingebundenseins und des Aufgehens in einer Tätigkeit“. Wow. In dem, was man tut, „Aufgehen“ – sich selbst und alles rundherum vergessen: das klingt nach Meditation, nach dem Leben im Hier und Jetzt, nach Ganzbeisichsein, Einssein mit dem Universum. Mehr Identifikation geht nicht, das höhere Selbst ruft. Wenn ich bei einer bestimmten Tätigkeit in eine derartige Trance fallen würde, so dachte ich, würde mir das vielleicht helfen, endlich meine echte Berufung zu finden.

Ich machte mich also auf die Suche nach dem FLOW und beobachtete mich bei allem, was ich so tat. Aber mein Alltag blieb so uninspiriert wie er damals war. Zwischen Teilzeitjob und Kinderbetreuung hin- und hergerissen wollte keine Versunkenheit aufkommen. Ablenkungen und Unterbrechungen hielten mich davon ab, aber auch eine Mischung aus ständiger Unter- und Überforderung gepaart mit der Überzeugung, aus dieser Mühle aussteigen zu müssen. Der Kopf war stets woanders. Frustrierend!

Finde den FLOW!
Aber eines Tages geschah es dann doch – und zwar beim Putzen. Diese meditative Aktion. Konzentrierte Abwesenheit. Unmerkliche Zielstrebigkeit. Freude über selbst geschaffene Ergebnisse. Irgendwie ging das schon ein bisschen in Richtung „Aufgehen“ in einer Tätigkeit. Aber was das nun mit meiner Berufung zu tun haben könnte? Ich nahm das Buch wieder zur Hand und lernte: der richtige FLOW kommt nur, wenn man weder unterfordert, noch überfordert ist. Ein bisschen anstrengen muss man sich also, einfache Routinetätigkeiten wie putzen machen zwar zufrieden, aber das ist nicht dasselbe. Marathon laufen, ein Herz operieren – So etwas in der Art muss es schon sein. Das entspannte Wegdriften am Staubsauger war also doch nicht das, wofür ich es gehalten hatte. Aber wenigstens war ich nicht unterbrochen worden und hatte ein Erfolgserlebnis, was bei Müttern mit kleinen Kindern schon einmal zu unerwarteten Hochgefühlen führen kann.

Wer den FLOW finden will, braucht also eine sinnvolle Aufgabe, die ihn fordert. Ein toller Nebeneffekt: im FLOW hört man auf zu grübeln. Depressionen und negative Gedanken haben keine Chance mehr. Csikszentmihalyi gibt zwar zu, dass man das auch „mit bekannteren Formen des Eskapismus erreichen kann, also mit Alkohol, Drogen oder Promiskuität“. Aber wer im FLOW ist, befinde sich in einem Zustand des „Vorwärts-Entkommens aus der momentanen Realität“. Letztlich geht es also darum, an Herausforderungen zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Mehr noch: Während wir „unser Selbst für die Dauer des FLOW-Erlebnisses in der Regel vergessen, kehrt das Selbstwertgefühl im Anschluß an diese Erfahrung stärker als zuvor wieder. Menschen, die vergleichsweise mehr FLOW-Erfahrungen machen, haben auch ein insgesamt höheres Selbstwertgefühl“.

Arbeit macht glücklich – und süchtig
Soviel zur Psychologie der Arbeit als Weg zur Selbstfindung. Die ganze Theorie rund um den FLOW scheint also zwei altbekannte Maximen zu bestätigen: Einfach machen! Und: Höher, weiter, schneller! Erfüllende Arbeit macht glücklich – aber manchmal auch süchtig. Wie tröstlich, dass einfach mal nur Putzen schon zu einem Grundrauschen an Glücksgefühlen führen kann. Das ist ja manchmal schon ein großer Gewinn, Berufung hin oder her. Hauptsache, man tut was und das was man tut, macht Sinn.

Anne van Dülmen hat lange als Steuerjuristin gearbeitet und ist derzeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Als Autorin bei WORK IN PROCESS sucht sie mutig und freundlich nach neuen Perspektiven in der Arbeitswelt. Mutigundfreundlich.de heißt auch ihr persönlicher Blog.

Mindset-Coach Julia Lakaemper: Wie berufliche Neuorientierung gelingen kann

Kann man seine Ziele im Job jederzeit neu definieren? Ist es irgendwann zu spät? Wie finde ich heraus, welcher Weg zu mir passt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Julia Lakaemper beruflich. Sie ist Mindset Coach und hilft ihren Kunden dabei, sich beruflich neu zu orientieren. Dabei spricht sie aus Erfahrung, denn sie selbst hat einen Karrierewechsel durchlebt: Ursprünglich war sie als Beraterin in einer Berliner PR-Agentur tätig. Ein sicheres Einkommen, nette Arbeitskollegen und Erfolg im Job erwiesen sich mit der Zeit nicht als das, wonach sie sich sehnte. Also beschloss sie im Alter von 33 Jahren einen Neuanfang zu wagen. Zunächst reiste sie drei Jahre um die Welt und entschloss sich, danach eine Ausbildung zum zertifizierten Coach zu machen. Wir haben Julia zum Thema berufliche Neuorientierung interviewt und spannende Einsichten gewonnen.

Welchen Hinweis kannst du jedem zur beruflichen Neuorientierung mit auf den Weg geben?
Oha, da gibt es so einige. Zuerst würde ich analysieren, warum der- oder diejenige sich überhaupt beruflich umorientieren will. Vielleicht bist du in der falschen Unternehmenskultur gelandet und fühlst dich dort unwohl oder du wünschst dir einen Job mit mehr Sinn. Andere brauchen einfach mal eine längere Pause oder wollen sich einen flexibleren Lebensstil aufbauen, der besser zu ihren privaten Wünschen passt. Für viele meiner Kunden ist es gar nicht so leicht, alleine herauszufinden, was genau sie wollen – und warum. Die meisten sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht und trauen sich nicht, größer zu denken und mal wild zu träumen. Wir haben alle blinde Flecken, das ist ganz normal. Um die zu identifizieren, fragen viele ihre engsten Freunde und ihre Familie um Rat; das sind aber nicht unbedingt die qualifiziertesten und neutralsten Berater. Andere glauben, dass sie ihr Leben radikal umwerfen und sofort alles anders machen müssen und dann erst gar nicht anfangen, dabei haben kleine, konsequent umgesetzte Veränderungen massive Vorteile. Vor allem würde ich jedem den Tipp geben: Frag dich, wie du deine Tage verbringen würdest, wenn du kein Geld verdienen müsstest. Das funktioniert zum Beispiel ganz einfach mit der 12-Millionen-Frage.

Woran scheitern die Meisten?
Viele machen den Fehler, sich nicht die Zeit zu nehmen, um herauszufinden, wie sie wirklich leben und arbeiten wollen – und vor allem: warum. Das zu wissen ist mehr als die halbe Miete und sorgt dafür, dass du die Weichen für ein zufriedenes Leben langfristig und nachhaltig ausrichtest. Außerdem vergessen viele oft die Persönlichkeitsentwicklung, die neben der fachlichen Ausbildung wichtig ist. Wenn du nicht mit dem richtigen Mindset, mit der passenden Haltung, in größere Veränderungsprozesse einsteigst, können dich die ersten Hürden und Widerstände schnell umwerfen und entmutigen. Du brauchst eine tiefe Kraft und Motivation, die dich durch die eine oder andere Herausforderung oder Krise trägt. Es ist wichtig, eine klare Vision vor Augen zu haben und diese immer wieder der eigenen fachlichen und persönlichen Entwicklung anzupassen. Erstaunlich viele denken lieber daran, einen sicheren Job zu finden und eine Branche zu wählen, in der sie möglichst schnell möglichst viel Geld verdienen. Meiner Meinung nach ist der sicherste Job meistens der, der dir Spaß macht und gut zu dir und deinen Talenten passt.

Ab wann kann man den Sprung in die Selbstständigkeit wagen?
Einen perfekten Zeitpunkt gibt es meiner Meinung nach nicht. Meistens ist es der Zeitpunkt, an dem du dich ein bisschen bereit, aber eigentlich noch nicht ganz bereit fühlst. Vorher solltest du dir gut überlegen, mit welcher Positionierung du dich selbstständig machen willst, und auch hier: warum. Was stört dich am angestellt sein? Wie risikobereit bist du: Lähmt es dich, die Miete für den nächsten Monat noch nicht zusammen zu haben oder motiviert es dich, dann erst recht Gas zu geben? Wie wohl fühlst du dich dabei, dich selbst und deine Arbeit zu vermarkten? Ich würde klären, welche Form der Selbstständigkeit du wählen willst, welche Kosten du auf jeden Fall monatlich decken musst und wie du unterschiedliche Einkommensquellen ausfindig machst. Hast du sechs Monate Rücklagen auf dem Konto, die dich finanzieren, falls alles schief geht, ein Netzwerk voller potenzieller Kunden oder bekommst du alternativ einen Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit? Das sind alles wichtige Fragen, die du vor deinem Sprung in die Selbstständigkeit klären solltest. Wenn du gerne an den Wochenenden frei hast, jeden Tag um Punkt 17 Uhr Feierabend machen und mindestens 30 Tage im Jahr im bezahlen Urlaub verbringen willst, ist eine Selbstständigkeit wahrscheinlich eher nichts für dich – vor allem in den ersten Monaten (oder sogar Jahren) heißt es: Ranklotzen.

Kann wirklich jeder jede Idee umsetzen? Rätst du manchen Menschen auch von ihren Ideen ab, wenn du ehrlich nicht daran glaubst?
In meinen Coachings geht es eher noch um die Schritte davor: Um die Motivation, warum jemand sich selbstständig machen will, welche Ideen grundsätzlich infrage kommen, auf Basis der individuellen Interessen, Werte, Talente und Stärken. Eine klassische Existenzgründungsberatung mache ich nicht und bin auch kein “Business Angel“, da würde ich an andere Experten verweisen. Grundsätzlich würde ich sagen: Es kommt nicht nur auf eine gute Idee, sondern vor allem auf die Umsetzung an. Wenn du in der Kreation und im Netzwerken talentiert bist, such dir jemanden als Business-Partner, der in der Strategie und der Umsetzung stark ist.

Sind heutzutage viele Menschen beruflich unglücklich und wenn ja, warum?
Aus meiner Perspektive stimmt der Eindruck schon, ich hab ja sehr viele Kunden, die beruflich unzufrieden sind. Einerseits hat sich die Arbeitswelt stark verändert, andererseits gibt es meines Wissens nach in den Schulen weiterhin wenig Zeit und Unterstützung für die individuelle Berufsfindung. Durch die Globalisierung und die verschulte akademische Ausbildung taumeln dann viele engagiert die Karriereleitern hinauf, ohne genau zu wissen, warum sie das eigentlich machen. Andere unterfordern sich, weil sie sich das, was sie eigentlich machen wollen, nicht zutrauen. Das kann früher oder später zu Frustrationen führen. Andere glauben, dass ein bestimmtes Gehalt oder ein beruflicher Status zur Erfüllung führt. Das stimmt ja auch nur bedingt. Meiner Beobachtung nach hinterfragen viele erst sehr viel später, was sie da die letzten Jahre eigentlich gemacht haben und ob sie so weiterleben wollen. Die “berufliche Selbstfindung”, die durch diese Frustration in Gang gesetzt wird, holen viele in ihren 30ern nach. Sie machen sich dann auf, sich ein selbstbestimmtes Leben aktiv zu gestalten, das besser zu ihnen passt – beruflich wie privat. Die Jahre zuvor sind oft ein wichtiger Umweg und in der Regel keine vertane Zeit. Es gibt immer gute Gründe, warum wir uns dafür entschieden haben.

Ist Erfolg Einstellung oder Glück?
Ich glaube, für Erfolg braucht es eine klare Vision, Risikobereitschaft, Durchhaltevermögen, ein starkes Netzwerk und eine Prise Glück. Vor allem ist es wichtig, dass jeder für sich persönlich definiert, was Erfolg überhaupt bedeutet. Sind das Millionen auf dem Konto? Lieber ein Häuschen auf dem Land oder das dicke Auto vor der Tür? Bist du erfolgreich, sobald dich deine Arbeit erfüllt? In diesem Sinne ist Erfolg für mich Einstellung: Wenn du dein Leben aktiv so gestaltest, wie du es auch wirklich leben willst, bist du in meinen Augen erfolgreich.

Tipp der Redaktion: Julia Lakaemper bietet auch kostenlose Strategiegespräche an, die unter diesem Link gebucht werden können.

Interview: Elsa Loy

Das digitale Ich

Kolumne von Anja Graff

Samstagmorgen, mit den besten Vorsätzen um 9.30 Uhr aufgewacht, um in mein grandioses Fitnessstudio gehen und den Tag mit selbstproduzierten Endorphinen zu starten. Stattdessen ging der erste Handgriff nach dem Aufwachen in Richtung Smartphone. Drei Stunden später sitze ich (ohne Sport gemacht zu haben) im Café und haue in die QWERTZ-Tastatur. Tageshöchstleistung: Die Installation von Instagram. „Digitaler Spätzünder“ denken hier die einen, „was ist Instagram?“ vielleicht einige wenige andere. Das alltägliche Leben wird immer digitaler – für die einen ein alter Hut, für die anderen noch Neuland. Drei Gründe für die Relevanz digitaler Präsenz.

Vom Finden und Gefunden werden
Unternehmen bewerben sich und ihre freie Stellen nicht nur auf der Unternehmen-Homepage oder bei Online-Stellenmärkten, sondern auch bei XING, LinkedIn und/oder Facebook (und heißt in Fachkreisen Social Hiring). Personalmarketing findet ergo auf vielen Kanälen statt: Eine Stelle ist nicht nur auf mehreren Plattformen, sondern auch in mindestens zwei Darstellungsformen zu finden. Einmal als klassische Stellenanzeige (Jobtitel und -beschreibung) und als kommunizierte Empfehlung (bspw. in Netzwerkgruppen). Auf Instagram stellen Unternehmen sich überwiegend im Auftrag von Employer Branding dar. Der Vorteil: Man erreicht mehr Interessierte durch unterschiedliche Ansprachen und fördert die Weiterempfehlung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein passender Bewerber über die Stelle stolpert, wächst. Das könnt ihr auch! Egal, ob ihr Aufmerksamkeit von Personalern oder Projektauftraggebern wollt, finden sollte man euch im digitalen Dschungel auf jeden Fall.

Quereinsteiger haben’s schwerer, warum eigentlich?
Selten passen Lebensläufe, die nicht linear verlaufen, zu der Matching-Logik der Recruiting-Plattformen. Ich hab mich beispielsweise vor einigen Jahren bei zwei großen Kfz-Herstellern sowie einem Infrastrukturdienstleister beworben. Bis heute ist da angeblich keine passende Stelle für mein Bewerberprofil dabei. Das hat mir eine automatische E-Mail mitgeteilt, in welcher auch eine Telefonnummer für Rückfragen angegeben war. 0800/… oder so ähnlich. Personaler haben keine Zeit. Zeit ist Geld, weswegen Bewerbungsprozesse digital optimiert werden. Jedes Bewerbungsportal, in welchem ihr angehalten seid, einzelne Datensätze (bspw. Lebenslaufdaten, Abschlüsse, Sprachkenntnisse) einzutippen, ist ein Beispiel dafür. Manchmal gibt es noch einen Kompetenzkatalog, der darauf abzielt, Soft Skills darzustellen. Die Einschätzung macht der ratlose Bewerber selbst. Die Daten der Bewerber werden intern mit den Stellenanzeigen abgeglichen, also gematcht. Logisch, dass Quereinsteiger dabei nicht berücksichtigt werden. Besonders wichtig, dass ihr eure Fähigkeiten „auf einen Blick“ darstellt, um auf anderen Wegen digital gefunden zu werden.

Schadet dem, der’s nicht hat: Netzwerke
„Beziehungen schaden nur dem, der keine hat.“ Einst als Vetternwirtschaft beschrie(be)n und limitiert zugänglich, ist Netzwerken im digitalen Zeitalter wesentlich einfacher und offener. Beispiel gefällig? Die Suche nach neuen Mitarbeitern stemmen Kleinunternehmen und Mittelständler aus eigener Kraft oder unter Zuhilfenahme von Personaldienstleistern oder (meist ab Management-Level) über Headhunting-Agenturen. Tendenziell wird im Branchenumfeld gesucht. Viele dieser Unternehmen suchen aber auch nach Persönlichkeiten, Querdenkern, Charakterköpfen. Wieder der klassische Fall der eierlegenden Wollmilchsau? Nö, ich verstehe es als Offenheit gegenüber Quereinsteigern. Hauptsache, es „menschelt“, Fachliches kann man lernen. Formate wie Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter seien hier als ein Beispiel und Beweis genannt. Diese Such-Richtung kann man umdrehen, in dem man sich finden lässt. Sei es in der Bewerbung über den Link zum entsprechenden Business-Profil, auf diversen Plattformen oder Gruppen ein aktiveres Umtreiben mittels Diskussionsbeiträgen oder der direkten Kontaktaufnahme. Bei XING und LinkedIn empfinde ich die Kommunikation unkomplizierter und trotzdem verbindlich. Man spart sich das Suchen der Emailadresse und das Gesülze wie „Ich bin über …Blabla… auf Sie aufmerksam geworden“ und bleibt trotzdem professionell. Ein weiteres Plus: Man hat ein Bild des Gegenübers vor Augen! Mein Fazit: Digitale Plattformen eignen sich hervorragend zur Erweiterung der Branchenkenntnisse und -kontakte. Netzwerke für alle!

Welche Plattform für euer Begehren an Aufmerksamkeit die Richtige ist? Erstmal stöbern. XING (kommt übrigens von Crossing – kreuzende Wege) deckt die DACH-Region ab (Deutschland, Österreich, Schweiz), LinkedIn ist internationaler aufgestellt. Beide sind aus meiner Sicht das Facebook der Businesswelt – Erreichbarkeit, Auffindbarkeit und ein breites Nutzerspektrum inklusive. Instagram ist eine spritzige Möglichkeit, um auch auf eure Projekte aufmerksam zu machen. Kleiner Tipp: Man darf dem Profilbild ansehen, dass ihr diese Plattformen professionell nutzt 🙂

… auch Gehirn-Workout kann glücklich machen. Sport gibt’s dann eben an einem anderen Tag und ganz ohne digitale Präsenz. (Die Autorin klappt den Laptop zu und genießt den Kaffee und die Junisonne).

Anja Graff ist gelernte Bankerin und Autorin bei WORK IN PROCESS. In ihrer Kolumne auf WORK IN PROCESS schreibt sie über alles, was ihr im digitalen Dschungel widerfährt.

Foto: Anja Graff

Verändert der Beruf den Charakter?

Soldaten sind tapfer, Geografen neugierig und Designer kreativ… Stimmen diese Klischees mit der Realität überein? Und wenn ja, was war zuerst da: Die Charaktereigenschaft oder der Job? Anders gefragt: Bestimmen unsere Charaktereigenschaften über den ausgeübten Beruf oder nehmen wir uns im Laufe des Arbeitslebens branchentypischer Charakterstärken an? Dieser Frage ging die Psychologin Dr. Claudia Harzer von der Uni Kassel nach und kam in ihrer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass sowohl das eine als auch das andere zutrifft.

Stereotype über die Charaktere bestimmter Berufsgruppen haben demnach durchaus ihre Berechtigung. So seien Friseure besonders dankbare Menschen, Ärzte besonders wissbegierig, Bilanzbuchhalter besonders ausdauernd und Elektroniker besonders freundlich.

Doch wie kommt das?
Nach Dr. Harzer sind unsere Charakterstärken zum Teil genetisch festgelegt. Doch unbeweglich sind sie deswegen noch lange nicht: Wir können sie durch wiederholtes Handeln verändern und unser Wesen somit kontinuierlich verändern – zumindest in einem gewissen Rahmen. Ein Beispiel: Ein eher zurückhaltender, unkommunikativer Mensch wird Marktforscher und muss täglich Straßeninterviews halten. Mit der Zeit wird er die Angst vor dem Kontakt mit Fremden ablegen und offener und kommunikativer werden. Doch nicht jeder kann sich jedem Job anpassen. Das ist auch nicht nötig, immerhin ist ein Job frei wählbar. Wer besonders ängstlich ist, wird sicher kein Kriegsberichterstatter und wer soziopath ist sicher kein Seelsorger. Seine Stärken und Schwächen kennt jedoch nicht jeder Berufseinsteiger, so mancher lernt sie erst im Laufe des Lebens kennen. Daher ergeben sich laut Dr. Harzer meist drei mögliche Situationen beim Berufseinstieg:

1) Wir fühlen uns mit unserer Arbeit, den Aufgaben und dem Umfeld sofort wohl und machen unseren Job gut und gerne.
2) Wir merken, dass es hier und da hapert und lernen dazu und passen uns an, bis wir uns wohlfühlen.
3) Wir merken, dass der Job überhaupt nichts für uns ist und uns eine Anpassung nicht gelingt. In dem Fall heißt es: Nichts wie weg! Wer sich zu lange und erfolglos anzupassen versucht, wird auf Dauer unglücklich.

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, der Beruf verändert den Charakter. Bestimmte Charaktereigenschaften bringen wir genetisch festgelegt bereits mit, verändern uns und damit unseren Charakter aber auf Dauer beim ständigen Ausüben einer Tätigkeit, zumindest im Rahmen unserer Möglichkeiten. Völlig verändern kann uns auch unser Beruf nicht.

Lesetipps:
Interview mit der ZEIT
Die Studien der Psychologin Dr. Harzer

Autor: Katrin Haase

Studie: Was wünschen sich Uni-Absolventen?

Was ist den derzeitigen Absolventen von Universitäten und Hochschulen wirklich wichtig? Worauf achten sie bei der Jobwahl? Das untersuchte die Kommunikationsberatung Kienbaum Communications und die Agentur Westpress und befragte dafür 313 Absolventen verschiedener Fachrichtungen in der „Absolventenstudie 2016“.

Das erstaunliche Ergebnis: Nicht Geld, Macht oder Sicherheit stehen an erster Stelle, sondern eine kollegiale Arbeitsatmosphäre (59 %), eine ausgewogene Work-Life-Balance (57 %) und Karriereperspektiven (50 %).

Als relativ unwichtig bewerten sie soziales Engagement des Zielunternehmens (9 %), den Standort in einer Großstadt (8 %) und die Bekanntheit der Marke (8 %).

Die Kienbaum-Absolventenstudie
Die Kienbaum Absolventenstudie

Wie einsteigen?
Die Forscher fragten ebenfalls, welche Bereiche den Absolventen als Jobeinstieg vorschweben. Am attraktivsten erscheint den frisch gebackenen Studienabsolventen ein Projektmanagement (48 %) und ein Job im Marketing (30 %).

Anstellungen im Kundendienst (5 %) und in der Rechtsabteilung (3 %) scheint ihnen dagegen weniger erstrebenswert.

Am beliebtesten ist der direkte Einstieg in den ersten Job (49 %), gefolgt vom Traineeprogramm (41 %). Ein Praktikum ist mit elf Prozent verständlicherweise nicht gerade die Idealvorstellung. Generation Praktikum hat genug umsonst gearbeitet.

Eine nicht ganz unwichtige Information: Fast die Hälfte der Studienteilnehmer studierte Wirtschaftswissenschaften, weit abgelegen gefolgt von Ingenieurwissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften.

Was sagt das über die neue Generation?
Im Gegensatz zu den Motivationen, die bei einigen über Vierzigjährigen noch ziehen – dicker Firmenwagen, teures Firmenhandy, Goldmedaillen für besonders tüchtige Mitarbeiter – müssen sich die Arbeitgeber heute etwas anderes ausdenken, um die besten Mitarbeiter an sich zu binden. Ein guter Anreiz sind anspruchsvolle Aufgaben, an denen der Absolvent wachsen und sich persönlich weiterentwickeln kann, aber auch ein gut geführtes Team und Karrierechancen sind den neuen Mitarbeitern wichtig.

Die Kienbaum Absolventenstudie
Die Kienbaum Absolventenstudie

Männer versus Frauen
Dabei gibt es wahrnehmbare Unterschiede in der Bewertung der Männer und der Frauen, die beide etwa zu gleichen Teilen an der Studie teilnahmen.

Männer bewerten das Gehalt immernoch höher als Frauen (Männer 54 %, Frauen 44 %), Frauen wiederum finden es wichtiger, in einer internationalen Firma zu arbeiten (Frauen 39 %, Männer 29 %). Sie sind es auch, die mehr auf gute Führung des Team Wert legen (Frauen 32 %, MäDie Kienbaum-Absolventenstudinner 23 %).

Zu den Kienbaum-Publikationen

Autor: Katrin Haase